PRESSEARTIKEL  -  REVIEWS  -  REZENSIONEN

Betrifft: SEPIA
über: "Goodbye Tristesse"
2007/2008
verschiedene Reviews
ORKUS (Auszug): Harter druckvoller Rock, rhythmische Gitarrenarbeit, Riffs, die man dem so genannten Nu Metal zuschreiben kann, und eine völlig verwandelte, rauhe, rohe, kratzige, sich überschlagende Stimme von Tina, was übrigens richtig gut klingt! Trotzdem bleibt auch Melodie, mischen sich zarte, zerbrechliche, (Unter-) Töne in die Härte der Gitarren, bleiben die Songs im Ohr, ist plötzlich sogar Platz für eine Ballade und variieren die Kompositionen detailreich... Kurzum eine gelungene Rückkehr! (9 von 10 Punkten)


Zillo: Schwermütige, tiefgründige Texte treffen auf dunkle Pianophrasen und schwere Gitarrenriffs ... SEPIA sind eine interessante Herausforderung für die Ohren und sehr weit von den typischen Gothic-Metal-Klischees entfernt.


METAL HAMMER (Auszug): Mit facettenreicher Stimme erzählt Sängerin Tina Schindler vom Alleinsein, vom Garten Eden und der Melancholie ... und behält dennoch die Eingängigkeit ihrer Vortragsweise fest im Auge. Ihre Band zelebriert dazu zwölf überwiegend clever arrangierte Songs mit wechselndem Härtegrad und so manch interessantem Sound-Gimmick. Dass die Gitarren in diesem Genre wie direkt aus der Hölle kommend klingen, muss nicht extra erwähnt werden.


SOLsnap Magazin:
Die Band um Frontfrau Tina Schindler präsentiert auf ihrem ersten Album eine Mischung aus Gothic und Rock. Eine tolle Stimme trifft hier auf harte Gitarrenriffs, ganz im Stile solcher Bands wie Within Temptation, Lacuna Coil, The Birthday Massacre oder Evanescence.



Burn your ears: Goodbye Tristesse" ist ein Album voll bittersüßer Melodien, auf dem jeder Song einen kleinen Hit darstellt. Ab und zu vermisst man ein wenig Abwechslung, da manche Songs recht ähnlich klingen, aber ansonsten ist dieses im schicken Digipack erhältliche Album der passende Soundtrack zum bald beginnenden Winter... "


Home of Rock:
SEPIA haben mir subjektiv mit "Goodbye tristesse" ein besonderes Album geschenkt. Ein Album, das ich, selbst wenn es sich überhaupt nicht gut anfühlt, für den Rest meines Lebens nicht mehr los werde... "


Re-flexion:
Angenehm fällt zudem auf, dass sämtliche Texte in deutscher Sprache gehalten sind. Inhaltlich wird von Liebe und Tod, Verzweiflung, Emotionen und nachdenklich stimmender Isolation berichtet... "
 

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Betrifft: MANTUS
über: "Zeit muss enden"
vom 13.06.2005
www.gothicparadise.de
Sechs Jahre MANTUS waren es. In vieren davon hat die Musik des Duos mich begleitet, auf mehr Schritten und Tritten als so mancher Mensch. Dass Album Nummer 6 nun tatsächlich das letzte ist, habe ich erst begriffen, als ich die Doppel-CD im DinA5-formatigen Schuber selbst in Händen hielt. Jede Zeit muss also enden.

Das Stück, in dem diese Erkenntnis verarbeitet wird, eröffnet den regulären Longplayer und verweist auf die Piano-Versionen der Bonus-CD von „Ein Hauch von Wirklichkeit“. Thalias Stimme, die zurückhaltende Untermalung der Tasten, beide bereiten den Boden für den ersten Ausbruch der Gitarren und einen Refrain, der so schnell den Gehörgang nicht verlässt. Typisch MANTUS und zugleich eines ihrer besten Stücke. Die ideale Eröffnung eines Abschiedsreigens. Genauso gut, doch deutlich härter wird „Masken“ aufgetischt, ein zynischer Kommentar zur Lage der medialen Volksverdummung. Wer bei der bratenden Gitarre an SEPIA denkt, liegt garantiert nicht falsch. Die Erfahrungen, die Martin mit seiner neuen Band bereits sammeln konnte, treten hier deutlich zutage und lassen „Zeit Muss Enden“ rasant Kurs nehmen auf den Titel „Bestes MANTUS-Album“.

„Tausend Tode“ weicht keinen Deut von der bisherigen Linie ab und ich habe mich schon beim ersten Hören dabei ertappt, mich in dem verträumt-schwelgerischen Element des Songs augenblicklich zu verlieren, während ich belustigt an die Kritiker dachte, die sich zum wiederholten Male an Text wie Gitarrensolo stoßen werden. Letztgenannter Aspekt könnte aus technischer Sicht auch am nächsten Track moniert werden, doch „Bis Ans Ende Der Welt“ mit seinem simplen und dadurch so effektiven Refrain ist all das, was MANTUS je ausgemacht hat: gelebte Melancholie, entwaffnende Gefühlsbetontheit, schonungslose Offenheit der Emotionen. Wer’s nicht glaubt und sich noch immer lieber über Akkordfolgen unterhält, höre das Bekenntnis „An Den Vater“ hinterher. Oder den krachigen „Großen Bruder“. Oder den leicht sentimentalen, wundervoll getexteten Aufbruch zum „Letzten Bus“.
Besonders aber „Das Einzige Was Zählt“, eine wunderschöne Liebeserklärung, die mir Tränen in die Augen treiben und Schauer bis in die Zehenspitzen treiben kann. Sollte ich mich momentan festlegen, wäre dies meine Nennung für das beste MANTUS-Stück. Und, ja, mir ist bewusst, dass ich an dieser Stelle ausgiebig Gebrauch von Superlativen mache.

Als Bonus befinden sich bereits auf der ersten CD 5 Coverversionen, die von DAS ICH über DIE SKEPTIKER bis NICO ein breites Spektrum abdecken, wobei ich „Camille Claudel“ als besonderen Glanzpunkt hervorheben möchte, der ohne Beanstandungen als MANTUS-Original durchgeht.

Ach ja, erwähnte ich die 12 Nummern, die den schnellen Käufer der limitierten Version erwarten? „Julia“ ist hier vertreten, ein wunderschönes Stück von der 2001er „Orkus Collection“. „Marian“ ebenso, das recht nahe am Ursprung sich bewegende Cover der allmächtigen SISTERS. Und wenn ich jetzt von der noch leicht biederen, im Jahr 2000 entstandenen Vertonung des Trakl-Gedichts „Romanze Zur Nacht“ anfange, vom drogenerfahrungsbedingt schrägen Prag-Tribut „Zwei Spielende Hunde“ oder von den grandiosen Neueinspielungen, die SEPIA zu verantworten haben, dann fange ich endgültig an abzuschweifen und belästige den geneigten Leser am Ende wahrscheinlich mit all den persönlichen Geschichten, die ich mit „Abschied“ verbinde. Und mit „Weg Ins Paradies“. Und...

Kauft dieses Album, in welcher Fassung auch immer ihr es ergattern könnt. Mein ehrlicher, ernst gemeinter Dank an Martin und Thalia für all die Momente, die sie mit mir, wenn auch nur per Tonträger, geteilt haben. Gäbe es nicht SEPIA, ihr würdet mir fehlen. Dankeschön.

Anspieltips: Zeit Muss Enden, Masken, Tausend Tode, Das Einzige Was Zählt, Camille Claudel.

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Betrifft: SEPIA
über: SEPIA
vom 13.06.2005
www.gothicparadise.de
In den letzten Tagen und Wochen waren SEPIA intensiv damit beschäftigt, einen aktuellen Demo Longplayer im Kölner 'Vollmondstudio' einzuspielen. Nun ist die Arbeit vollbracht und die Mühe hat sich gelohnt, denn herausgekommen ist ein Album mit 11 Songs, die einen repräsentativen Überblick der Musik der Band geben. Im Downloadbereich "Musik" hat man die Möglichkeit, in die ersten fünf Songs des noch unbetitelten Albums reinzuhören und sich selbst ein Bild zu machen.

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Betrifft: MANTUS
über: "Zeit muss enden"
vom 03.06.2005
www.gothicparadise.de
Ganz im Stile des anstehenden Albums lassen MANTUS ihre offizielle Website in neuem Glanz erstrahlen! Zu erreichen ist diese über [www.mantus.de] 
Ab dem 22.August wird es dann dazu das Album mit dem Titel "Zeit Muss Enden" käuflich zu erwerben geben.
Erscheinen wird das gute Stück als auf 3000 Einheiten limitierte Doppel-CD im Digipak im DIN A5-Format. Des weiteren ist diese Auflage mit 2 Booklets ausgestattet. CD 1 wird das reguläre Album samt 5 Bonustracks beinhalten. Auf CD 2 lässt sich eine Art Überblick über das musikalische Schaffen MANTUS` inklusive unveröffentlichtes Material, Remixe und andere Specials finden.

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Betrifft: MANTUS
über: "Zeit muss enden"
vom 01.06.2005
www.infrarot.de
Info: Diese letzte Veröffentlichung erscheint als Digipak im DVD Format. Neben dem Album "Zeit Muss Enden" werden auch zwei Din A5 Booklets mit allen Lyriks, diversen Photos und Notizen von Mantus enthalten sein. Die Bonus CD bietet bis dato unveröffentlichte bzw. rare Songs.

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Betrifft: BLACK HEAVEN
über: "Trugbild"
vom November 2004
www.infrarot.de
Info: Dichte Atmosphären, epische Keyboardflächen und fette Bässe mit anmutigen Vocals machen "Trugbild" zu einem eingängigen Synth Pop bzw. Future Pop Highlight im Stile von L'ame Immortelle, VNV Nation oder Blutengel. Was die Band aber einzigartig macht, sind die von Mantus bekannten mystisch-dunklen Welten, die mit diesem Seitenprojekt nicht verloren gegangen sind. So wird der Future Pop Sound durch sphärische Synthesizerflächen, weiblichen Heavenly Voices und schleppenden Beats ergänzt. Als ganz besondere Überraschung erscheint diese streng limitierte Veröffentlichung in einem 8-seitigen Doppel-CD-Digipak, welche als Bonus-CD eine quasi "Best Of Mantus" CD enthält! Hierbei handelt es sich NICHT um eine Best Of der größten, originalen Mantus Hits, sondern um Black Heaven Cover Version dieser Hits.

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Betrifft: MANTUS
über: "Keine Liebe"
vom August 2004
www.infrarot.de
Info: Mantus präsentieren mit dem streng limitierten Doppel-Album "Keine Liebe" (nur 1.450 Exemplare weltweit) eine Schwester-Veröffentlichung zu ihrem Erfolgsalbum "Ein Hauch von Wirklichkeit". Auf der Audio CD dieser Veröffentlichung, einem musikalischen Dankeschön an alle Mantus Fans, befinden sich neben außergewöhnlichen Neubearbeitungen und Remixe des letzen Mantus Albums exklusive Tracks. Auf der DVD, welche sich als eine kleine "Best-Of Zusammenstellung" aus bisherigen Mantus Alben entpuppt, präsentiert die Band selbstproduzierte, dennoch aufwändig umgesetzte Video Clips und ein "Behind-The-Scenes" Special. Wie schon das Hauptalbum erscheint diese Veröffentlichung in einem aufwändigen, von Ingo Römling (u.a. L'ame Immortelle, Samsas Traum, In Strict Confidence) gestalteten Doppel-Digipak.

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Betrifft:BLACK HAEVEN/MANTUS
über: Martins Gedichtband "Sehnuscht"
vom 28.05.2004
www.the-gothicworld.de
Der erste Gedichtband von Martin Schindler (MANTUS / BLACK HEAVEN) erscheint am 24.05. bei Edition 42.Betitelt ist der Band mit "SEHNSUCHT SCHWEIGT", fasst ca. 100 Seiten und ist mit vielen Photos in schwarz-weiss unterlegt. Zudem erscheint eine Limited Edition (450 Exemplare weltweit) dieser Ausgabe, sie kommt in einer edlen Box, einem Poster in DIN A3, einer Postkarte und einem 16-seitigen Booklet mit Abbildungen der Originaltexte. Ab sofort können die Limited wie auch die Standart Edition über den Shop vorbestellt werden. Weitere Informationen gibt es auch auf der Seite des Verlags: www.edition42.net ... Natürlich ist das Buch auch im Handel erhältlich und kann über die ISBN Nummer bezogen werden: 3-937536-32-9

Es freut uns zudem verkünden zu dürfen, dass der erste offizielle MANTUS/BLACK HEAVEN Fanclub ins Leben gerufen wurde. Er trägt den Namen "SPIEGELWELT" und unter der Mailadresse
fanclub-spiegelwelt@freenet.de können alle nötigen Informationen zur Mitgliedschaft und zum Fanclub bezogen werden. Tritt ein in die Spiegelwelt......!

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Betrifft: MANTUS
über: "Ein Hauch von Wirklichkeit"
vom 26.04.2004
www.gothicparadise.de
MANTUS-Album Nummer fünf macht es spannend und verspricht nicht nur durch die mehr als ansprechende Optik der auf 3000 Exemplare limitierten Edition eine Menge. Das tolle >Küss Mich Wach< schickt sich an, sogleich sämtliche Erwartungen zu erfüllen und nimmt mit seinem druckvollen Refrain im Prinzip dieselbe Rolle ein wie >Die Letzten Der Welt< auf >Weg Ins Paradies<. Im Gegensatz zur letzten Veröffentlichung lockt der Eröffnungssong 2004 den Hörer aber nicht auf die falsche musikalische Fährte, denn der satt rockende Tenor wird konsequent durchgehalten, was >Keine Liebe< bestätigt, in dem die Gitarre ungewohnte Akzente setzt. Der Virtuosenpreis geht allerdings trotz der häufiger als früher vertretenen Soli auch in diesem Jahr wieder nicht an MANTUS, doch dass von der Grunddirektive abgewichen würde, hat sicher eh niemand ernsthaft erwartet. So liegt der Fokus weiterhin hauptsächlich auf der Atmosphäre und nicht auf der technischen Klasse des zumeist recht simplen melancholischen Gothic Rocks; was vom Wesentlichen ablenken könnte, wird gar nicht erst verwendet.
>Sehnsucht< wartet in diesem Rahmen mit kleinen Experimenten auf und integriert ein paar neue Sounds, während >Ich Töte Mich Selbst< weniger hart, dafür aber treibend ausfällt und den Boden für den wunderschönen Glanzpunkt des Albums bereitet: >Dunkler Engel< hat einen weniger aufregenden Titel, entpuppt sich jedoch als intensives und packendes Sehnsuchtsbekenntnis, das textlich weit weniger in die angedeutete Richtung zielt als vermutet. Mit >Ohnmacht� ist eines der besten Gedichte überschrieben, das Martin Schindler je vertont hat, das ruhige und nicht nach dem gewohnten Muster aufgebaute Stück lockert nicht nur den Albumfluss auf, sondern vermeidet auch eine Selbstlimitierung, die bei dieser Band immer drohend über sämtlichen Songs schwebt.
Kritik gibt es trotzdem zu üben, denn >Stumme Schreie< hält dem Vergleich mit den übrigen Kompositionen nicht ganz stand verliert bei mir auf Grund des unangemessenen Umgangs mit dem Thema Kindermissbrauch noch zusätzlich an Sympathie. >Der Spiegel<, ein kraftvoller und doch besinnlich stimmender Ohrwurm gewinnt diese indes schnell zurück und >Eiswasser< ist als refrainloses, nicht gesungenes, sondern geflüstert erzähltes Experiment ein treffender Abschluss.
Hatte bislang jede Platte eine ganz eigene Note, ist diese hier für die Verhältnisse des Duos die am wenigsten in sich geschlossene und gleichzeitig die, die das Beste aller vorherigen Arbeiten vereint. Der Unterschied zum Vorgänger, von dem die Produktion scheinbar eins zu eins übernommen wurde, liegt neben manch verfeinerter Nuancierung vor allem im gesteigerten Härtegrad. Persönlich hat mich zwar >Weg Ins Paradies< noch ein wenig mehr bewegt und bleibt deshalb für mich das Meisterstück, daran, dass MANTUS wieder einmal ein begeisterndes Werk für diejenigen vorlegen, die vor gelebter und deutschsprachig verarbeiteter Traurigkeit nicht zurückschrecken, ändert das freilich nichts.
Als Bonus für Besitzer der inzwischen ausverkauften Erstauflage wurden von einem klassisch geschulten Pianisten sechs Albumtracks eingespielt. Ein Wagnis, dass die Schwächen der im Gegensatz eindeutig nicht ausgebildeten Stimmen der Geschwister Schindler offen legt, sich am Ende aber bezahlt macht, da nicht nur das hörbar gekonnte Pianospiel über jeden Zweifel erhaben ist, sondern sich auch der männliche wie weibliche Gesang trotz oder vielleicht wegen seiner Mängel in die gar nicht einmal so fragilen Songs einfügt. Gelungen.

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Betrifft: MANTUS
über: Martins Gedichtband "Sehnuscht"
vom April 2004
www.infrarot.de
Mit diesem Buch liegt ein weiterer Gedichtband im edition42-Programm vor. Die Texte stammen von Martin Schindler, bekannt durch seine Mitwirkung bei der erfolgreichen Gothic-Band Mantus. Das er nicht nur musikalisches, sondern auch literarisches Talent besitzt, beweist er mit seinem Debütwerk "Sehnsucht Schweigt". Auf 96 Seiten erwartet den Leser hier ein Ausflug in die Gedanken- und Gefühlswelt des Autors. Melancholisch, verträumt, nachdenklich - und doch mit einem Hauch von Hoffnung verzaubern nicht nur die Texte, sondern auch die 32 schwarz-weiß Fotos.

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Betrifft: BLACK HEAVEN
über: "End Of The World"
vom März 2004
www.infrarot.de"
Remixe ihrer bis dato besten und erfolgreichsten Songs sowie exklusives Material. Auf der "End Of The World" E.P finden sich neben einigen bis dato unveröffentlichten Titeln auch bekannte Black Heaven-Songs - bearbeitet von Gruppen wie Blutengel oder Dust of Basement. Die CD ist streng limitiert auf 999 Exemplare.

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Betrifft: BLACK HEAVEN
über: "End Of The World"
vom 01.02.2004
www.realmusic.de
Mantus-Mastermind Martin Schindler und Sängerin Thalia scheinen ihre Songs am Fließband zu schreiben. Wie läßt sich sonst erklären, daß man mit Haupt- und Nebenprojekt seit dem Jahr 2000 auf inzwischen sechs Albumveröffentlichungen kommt? Das aktuellste Black Heaven-Werk "End Of The World" hat zwar auch fast schon Albumlänge, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen allerdings als EP mit vier Songs sowie fünf Remixen.

Überraschungen erwarten den Hörer hier nicht, mehr oder weniger eingängige Dark Wave-Stücke im elektronischen Gewand mit zum Teil recht klischeehaften Texten, die ab und zu gar mit witziger Schüttelreim-Qualität aufwarten: "Er tanzt auf meiner Seele – Will mein Erlöser sein – Gott laß mich bloß in Ruhe – Gott laß mich bloß allein".

Geschmacksache, die Fans dürften aber auf ihre Kosten kommen, die Fans von Depeche Mode übrigens auch, findet man mit "Puppets" doch eine Coverversion. Einen wirklichen Kaufgrund stellt diese Version allerdings nicht dar, dann schon eher der Sven Wolff (The Dust Of Basement)-Remix von "Without You", der den Song in ein ganz neuem Ambientgewand kleidet.

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Betrifft: MANTUS
über: "Weg ins Paradies"
vom März 2003
www.infrarot.de
Das Album ist ein Muss für alle Liebhaber kraftvoller, aber dennoch romantischer Musik. Eingängige, fast schon poppige Songs, treffen auf dunklen, sehr clublastigen Gothic Rock. Dieses musikalische Wechselspiel wird von dem verführerischen männlichen und weiblichen Wechselgesang von Martin und Thalia gekrönt. Mantus verstehen es, den dunkel-schleppenden, dennoch eingängigen Gothic Rock Sound der 1980'er und 1990'er zu entstauben und in dieses Jahrtausend zu transportieren.

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Betrifft: BLACK HAEVEN
über: "Obscurity"
vom 01.08.2002
www.realmusicde
Eigentlich habe ich mich schon des öfteren gefragt, wer eigentlich ein Nebenprojekt einer Band braucht, die wie eine Mischung aus Lacrimosa und Sesamstrasse klingt, zumal auch die Besetzung die Gleiche ist. Nach dem ersten Hören mußte ich aber zugeben, daß der Zweitling dieses Projektes doch wesentlich überzeugender klingt als das Mutterschiff Mantus.

Bis auf die wirklich peinlichen Ausreißer bei "Without You" und "Necromancer", die vom musikalischen Anspruch fast wieder Mantus-Niveau erreichen, und wohl den mißlungenen Versuch eines Techno-Dance-Stückes darstellen sollen, klingen die Stücke allesamt recht gefällig und bieten nette Sounds. Anspieltip ist das düstere "Flusseslauf", das ein wenig an Wumpscut oder Suicide Commando erinnert, außerdem das etwas poppigere "Centre Of Light". Natürlich kommt man auch auf diesem Album um den Kitsch nicht herum, allerdings hält es sich in Grenzen und ist somit noch in erträglichen Bahnen. Martins Gesang würde vermutlich ein paar Töne höher gesungen weniger gequetscht wirken und warum Mastermind Schindler nicht zur Abwechslung mal auf eine andere Sängerin zurückgreift, ist nicht nachvollziehbar, denn Thalia klingt hier ebenso monoton wie bei Mantus und die Melodieführung ist ähnlich einfach gestrickt, ein variationsreicherer Gesang hätte dem Album sicher besser zu Gesicht gestanden.

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Betrifft: BLACK HAEVEN
über: "Obscurity"
vom ??.??.????
www.electrauma.de
Es ist manchmal wirklich erstaunlich wieviel Produktivität in einem Menschen stecken kann. Martin Schindler scheint so ein nimmermüder Workaholic zu sein. Wenn er nicht gerade mit seiner Gothic Formation Mantus unterwegs ist, dann schreibt er Lieder für sein Sideproject Black Heaven, das sich im Gegensatz zu Mantus mehr den elektronischeren Mitteln widmet. Das letzte Mantus Album ist nicht lange her, da erscheint nun das zweite Black Heaven Album "Obsurity". Und im Gegensatz zu dem Vorgänger "Chapter One" ist der Sound etwas voller, klarer und auch eingängiger geworden. Wie immer dominiert hier das melancholische Moment. Die neue CD klingt wie die pure Hoffnungslosigkeit und Todessehnsucht. Dabei werden unterschiedliche Stilelemente benutzt, um dieses Gefühl hervorzurufen. Zum Beispiel ist "Seelenlos" ein Song mit reinem Sprechgesang. Das ganze erinnert an Thomas D., was einerseits zuerst überrascht, aber danach um so mehr Freude macht, weil es wirklich gut klingt. Besonders hervorzuheben ist "Necromancer", ein Song, der die ganze Kraft von Black Heaven zeigt. Auch "Regentanz" und "Centre of Light" bestechen durch ihre Hooklines. Wer Blutengel mag, der wird von Black Heaven auf jeden Fall begeistert sein. Nur leider ist die CD viel zu kurz. Aber für ein paar schwarzromantische Momente im Herbst ist sie sehr zu empfehlen.

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Betrifft: BLACK HAEVEN
über: "Obscurity"
vom 07.09.2002
www.metal.de/cdreviews
Genau 12 Monate nach dem Debutalbum "Chapter One" veröffentlich das Mantus-Seitenprojekt Black heaven mit "Obscurity" nun Longplayer No.2. Ist Mantus eher eine Angelegenheit für Anhänger des gitarrenlastigen Gothicrocks, so spricht Black Heaven  gleichermaßen Liebhaber elekronischer Musik und der eher düsteren Klänge an. Die insgesamt 10 Tracks sind durchweg elektronisch arrangiert und lassen sich am besten als eine Mischung aus Dark Synthpop und Elektro bezeichnen, immer wieder ergänzt duch dieHeavenly Voices von Sängerin Thalia. Alle Tracks sind dabei äusserst abwechslungsreich gestaltet, was neben dem Arrangement der Songs vor allem auch am perfekten Zusammenspiel der männlichen und weiblichen Vocals von Mastermind Martin Schindler und Sängerin Thalia liegt. Elektro-lastige Songs mit durch den Vocoder gejagten Vocals von Martin Schindler stehen traumhaften Balladen wie "Waiting for you" oder das gesprochen vorgetragene "Seelenlos" gegenüber. Der Opener "The smell of suicide" ist ein traumhaft schönes Synthpop-Duett, Songs wie "Without you" oder "Necromancer" Kandidaten für die Dunkelclubtanzflächen der Nation. Harte Elektro-Stampfer sollte man dabei allerdings nicht erwarten, regieren doch auch hier eher "zarte" Elektroklänge, die stellweise Richtung Futurepop tendieren. Thematisch steht mal die Liebe im Mittelpunkt, dann wieder massive Gesellschaftskritik oder Todessehnsucht. Somit also genügend Material, um sich nicht nur in den Clubs den Songs hinzugeben, sondern sich auch zu Hause in die Gedankenwelt von  Black Heaven fallen lassen zu können. "Obscurity" ist ein wunderbares Album, das vor allem Anhänger von Illuminative & Co ansprechen dürfte, aber gerade auch Fans von Dust of Basement oder L´ ame Immortelle sollten das Album auf alle Fälle mal antesten. Anspieltipps: "The smell of suicide", Without you", "Seelenlos" und "Waiting for you".

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Betrifft: BLACK HAEVEN
über: "Chapter One"
von 2002
www.realmusic.de
Die Ausweglosigkeit der Nacht, die unerträgliche Last der Einsamkeit, Sehnsucht nach Liebe, Ergebenheit in der Anbetung, der Schmerz einer jungen Seele: In klarer poetischer Sprache, zuweilen in Deutsch, dann wieder in Englisch, abwechselnd dargeboten von einer engelsgleichen weiblichen Stimme und einer tiefen männlichen, werden auf "Chapter One" Botschaften des lustvollen Klagens offeriert.
Ummantelt vom soundlichen Gewand sinnschwerer Keyboards, schöner simpler Melodieführungen, dunkel-atmosphärischer, einfühlsam eingesetzter elektronischer Stilmittel. Black Heaven alias Martin Schindler beschreitet keine innovativen Irrwege, besticht allerdings durch eine ästhetische, zuweilen von Hoffnungslosigkeit gekennzeichnete Seelenverdüsterung.
Und die verblüffende Eingängigkeit solcher Tracks wie "Silence" und "Drown In My Dreams" ist zwingend. Bei dem einen oder anderen der deutschsprachigen Titel hingegen fühle ich einen Kloß im Hals. Erstaunlicher Mut zum Schlageresken.

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Betrifft: BLACK HAEVEN
über: "Chapter One"
vom ??.??.????
www.elektrauma.de
Hinter dem Projekt verbirgt sich kein geringerer als Martin Schindler, der in der Gothic-Szene mit seinem eigentlichen Projekt "Mantus" nach zwei Alben viele Menschen begeistern konnte. Mit Black Heaven geht Schindler einen ganzn anderen Weg in Richtung EBM und Dark Pop. Dass er aber eigentlich der Gothic-Szene angehört, kann man an seinen melancholischen Texten gut erkennen. Musikalisch erinnern seine Stücke immer ein wenig an eine Mischung aus L´âme immortelle und Blutengel. Vor allem "Nightfall", "Beauty of the night" und "Drown in my dreams" haben mich begeistert. Insgesamt aber bietet Black Heaven nicht wirklich neues auf diesem Sektor. Es fehlt irgendwie der berühmt-berüchtigte letzte Kick. Irgendwie zu ruhig für einen Club, aber zu hektisch für ruhige Momente zu Hause.

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Betrifft: MANTUS
über: "Fremde Welten"
vom 23.02.2002
www.metal.de/cdreviews
"Fremde Welten" heißt das neue Album der Band Mantus. Ich hatte ja im Vorfeld schon gehofft dieses Album nicht zur Rezension in die Hände zu bekommen. Prompt war es passiert und ich sehe auf das einfallslose Cover von Mantus. Ganz überrascht war ich dann auf den Inhalt der CD, hatte ich doch bis jetzt nie was gutes von dieser Band gehört. Es scheint sich ja mächtig was getan zu haben im Hause Mantus. Die Texte sind nach wie vor deutsch und auch immer noch im melancholischen Stil geschrieben. Musikalisch ist und gehört die CD zwar nicht zur Oberklasse, kann aber mittlerweile schon etwas mit den neueren Werken von Theatre of Tragedy und anderen bekannten Bands aus der Darkwave/Gothic Ecke mithalten. Die Texte wirken zwar nach wie vor noch immer etwas gezwungen überintellektuell, aber für den ders mag, für den ist es das Höchste der Gefühle. Jaja, es hat sich viel getan bei Mantus und das kennt man ganz deutlich, wenn man dieses Album mit den alten Alben der Band vergleicht. Auch der Härtegrad hat, wenn auch nur ein bisschen, zugenommen, was den Songs mehr um einiges an Energie gibt. Das ganze hört sich mittlerweile sehr professionell an und dürfte Mantus etwas weiterbringen in der Gunst des Hörers. So ganz unbekannt ist ja die Band nach ihren eher enttäuschenden Vorgängerwerken nicht mehr. Gothic-Rock und Darkwave Fans die mit Mantus noch nicht soviel anfangen konnten oder die Mantus schon von den alten Werken her kennen, sollten doch noch ein zweites Mal ein Ohr riskieren. Ihr werdet echt überrascht sein was aus der Band geworden ist. Hut ab, "Fremde Welten" ist ein durchschnittliches Album das sich vor seinen Konkurrenten nicht mehr verstecken braucht.

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Betrifft: MANTUS
über: "Abschied"
vom Dezember 2001
www.realmusic.de
Eine Scheibe, bei der es schwerfällt, sie übergreifend und gerecht zu rezensieren: Fangen wir also mit der instrumentalen Ebene an, die wirklich nichts zu wünschen übrig läßt – ein wenig Lacrimosa, aber eher noch die Tiefe von zum Beispiel Janus entführt auf dramatisch wohlklingende Sphären mit allerbestem Produktionsstandard. Allerdings muß man auch die Vocals berücksichtigen: Hier haben wir eine gute männliche Stimme (Mantus), die meistens abwechslungsreich und wohltuend "normal" (ohne das nervige Gejaule oder Gegrowle) und voll klingt. Thalia, die Mitstreiterin, hat ihre Höhepunkte, was ich hier nicht falsch verstanden wissen will... Aber: manchmal sollte man ihr auch ihre (raren) Ausrutscher, etwas neben der Spur zu liegen, um die Ohren hauen. Schließlich: die Texte. Oh je. Das deutsche Problem. Pseudo-tiefsinnig, manchmal aber auch anregend, liegt es, wie so oft, in der Mitte. Aber an Stellen, an denen mit Gott telefoniert wird oder ein Priester einem ein Heim bieten soll, kann man sich doch ein Grinsen nicht verkneifen...

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Betrifft: MANTUS
über: "Abschied"
vom 24.12. 2001
www.metal.de/cdreviews
Schon der Erstling "Liebe und Tod" war stumpfer Gruft-Pathos in Perfektion, ein Illuminate-Abklatsch, der in trüben Schlagergewässern fischte und dabei nichts als alte, ausgelatschte Gamaschen am Haken zappeln ließ. Auch "Abschied" wird diesen Zustand nicht sonderlich verändern. Zumindest wird man diesmal dem selbst auferlegten Terminus "Goth" ein wenig gerechter, in dem man weniger auf Synthies, als vielmehr auf Gitarren wert legt. Wie die Plattenfirma auf den Vergleich mit London After Midnight kommt, mag mir auch in den kommenden Äonen noch ein kryptisches Rätsel sein, welches wohl selbst die härtesten Philosophen-Hardliner in ernste Depressionen werfen dürfte. Weder spielt man in der selben Mannschaft noch in der selben Liga. Es ist nicht mal das selbe verdammte Spiel! Biederer Rock, der nur durch klischeehafte und zudem banalen Texten ("Tief in meinem Körper sitzt ein kleines Kind, das kann jetzt schon spüren, daß ich traurig bin") den Stempel "düster" erhaschen möchte, versehen mit einigen Metal-Versatzstücken gibt es nun schon wirklich genug, zudem ist der weibliche Gesang dilettantisch und unprofessionell. Schon besser ist da der männliche Gesang, der es aber auch nicht vermag, dieses Werk zu retten. Passend zu "Abschied" das Cover: Billig und überflüssig. Einzig "Unterwelt" und "Pathos" schaffen es auf einen erträglichen Durchschnitt und werten somit das Album ein klein wenig auf.

[Anmerkung v. Schattenherz:: geschrieben von einem freien oder ehemaligen Mitarbeiter! -ohne Worte- ;o) ]

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Betrifft: MANTUS
über: "Liebe und Tod"
vom 28.03.2001
www.metal.de/cdreviews
So sehr ich eigentlich die Veröffentlichungen aus dem Hause Trisol immer recht interessant fand (Samsas Traum mal ausgenommen) so sehr verstehe ich nicht, wie man diese Band hier signen konnte. Die deutsche Antwort auf London After Midnight ist dies hier ganz sicherlich nicht, eher ein ziemlich billiges Illuminate Plagiat. Schlager ist hier das erste Wort, das mir einfällt, auch wenn man vielleicht nicht gerade so vordergründig arbeitet. Aber diese banalen Texte und diese teilweise extrem schleimigen Melodien...hier wird die Romantik mit dem Vorschlaghammer vorangetrieben, es gibt kaum echte Gefühle, vielmehr verbreitet man eine alles verschlingende Langweile. Zudem wiederholt sich die Band sehr oft, so klingen "Herr der Welt" und "Esmeralda" fast identisch. Auch die Sängerin hätte noch ein paar Gesangstunden nehmen sollen, denn was sie hier bietet ist wirklich nicht sehr professionell. Eine auf die Romantik-Fraktion der Szene zugeschnittene Platte, die selbst die neueren Werke Illuminates unterbietet ist nicht gerade das, was der heutige Markt braucht. Sicher wird das hier Anhänger finden, mir jedoch fehlt es hier eindeutig an Substanz und Tiefe.

[Anmerkung v. Schattenherz:: geschrieben von einem freien oder ehemaligen Mitarbeiter! -ohne Worte- ;o) ]

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Betrifft: MANTUS
über: "Liebe und Tod"
vom September 2000
www.gothicparadise.de
Musik, die tief im Inneren etwas zum Schwingen bringt, ist doch immer wieder schön. Die Klänge auf "Liebe Und Tod", dem Debütwerk von Martin Schindler und Thalia alias MANTUS, schaffen genau dies, nämlich durch wunderschöne Melodien, verbunden mit abwechselnd dunklem männlichem Gesang und zerbrechlicher Frauenstimme, den Hörer zu berühren und ihn von der Musik hinforttragen zu lassen.

Die durchgehend deutschen Texte, von den Hauptthemen Liebe und Tod geprägt (siehe Titel), klingen zwar teilweise etwas naiv gereimt, trotzdem fügen sie sich sehr passend in die Instrumentalisierungen der einzelnen Songs ein und bieten die Basis für eine sich durch das gesamte Album ziehende Emotionspalette: Den Bogen spannend von verträumt über romantisch bis hin zu melancholisch bedient man sich dabei einem wohltuenden musikalischen Facettenreichtum, der die konkrete Stileinordnung etwas schwierig macht. Eine Mischung aus Gothic und Dark Wave kommt der genauen Kategorisierung aber wohl am Nähesten, schon allein durch die starke Prägung der Musik durch stimmungsvolle Keyboards.

Der Anfangstitel "Herr Der Welt" zeigt auch gleich die Qualitäten des MANTUSschen Duos, denn einmal gehört bleibt das Stück sofort im Ohr hängen, gleiches gilt für die mit rockigen Gitarrenakkorden unterlegten Tracks "Mantusalem" und "Morendo". Auch die traurig-romantische Ballade "Wir Warten Auf Den Tod", zart von Thalia gesungen, weiß zu verzaubern. Als vielleicht einzigen gröberen Fehltritt ist das gesprochene Intro zu "Feuer" zu betrachten, die künstlich verlangsamte Stimme langweilt schnell und der Text ist verglichen mit denen der anderen Songs eine Zumutung. Interessant sind auch die Ähnlichkeiten zwischen den Liedern "Herr Der Welt" und "Esmeralda": Beide weisen so ziemlich das gleiche Drum-Programming und einen somit gleichen Rhythmus auf, an der Melodie wurden nur ein paar Noten verändert, und sogar bei den Lyrics lassen sich Parallelen finden. So schnell werden aus einer Idee zwei Songs - wobei ich hier "Herr Der Welt" eindeutig die Siegerstellung einräumen muss.

In meinen Augen gehören MANTUS klar zu den Newcomern 2000, zumindest was den Bereich Gothic angeht. Jeder, der der dunklen Musik zugetan ist, sollte sich "Liebe Und Tod" nicht entgehen lassen.

Anspieltips: Herr Der Welt, Wir Warten Auf Den Tod, Mantusalem, Morendo, The Stargate (das ist zwar das halbe Album, doch jeder dieser Titel ist das Anspielen wert)